Befundorientierten Festzuschuss

Für Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen) und Suprakonstruktionen zahlen die Krankenkassen seit Januar 2005 einen festgelegten Betrag - den sog. "Befundorientierten Festzuschuss".
Dieser Erstattungsbetrag orientiert sich am konkreten Befund
(z.B. "fehlender Zahn im Kiefer X ").
Das bedeutet:
Alle Versicherten bekommen den gleichen Betrag von ihrer Kasse erstattet.
Bis Ende 2004 beteiligte sich die Kasse prozentual an den Kosten
beim Zahnersatz, je nach Zahnarzt und gewählter Versorgungsform und Art konnten die Rechnungen bei verschiedenen Versicherten unterschiedlich hoch ausfallen, obwohl der der Befund exakt der gleiche war.
Die Festzuschüsse decken dabei mindestens 50 Prozent der vorher
festgelegten, medizinisch notwendigen Versorgung für diesen konkreten
Befund ab. Den Rest der Kosten zahlt der Versicherte selbst.
Wünscht er eine höherwertige Versorgung, beispielsweise ein Implantat statt
einer Krone, bekommt er ebenfalls den Festzuschuss in volle Höhe,
die über diesen hinausgehenden Kosten zahlt der Versicherte selbst.